Die Pflege der PONs - PONs de la Petite Coquine die Liebhaber-PON-Zucht in Düsseldorf

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Julie

Mittlerweile bin ich schon recht groß geworden und mein Fell wächst. Also muß es gepflegt werden und weil ich weiß, dass viele meiner Kumpels Probleme mit dem Kämmen haben, hat mein Chef Manfred ein paar kleine Videos gredreht um es zu verdeutlichen.
Vielleicht wird ja so dem Einen odeAnderen der Weg zum Hundefriseur (und das Scheren des verfilzten Fells) erspart, weil die Pflege eigentlich recht einfach ist. Pflicht ist lediglich die REGELMÄSSIGKEIT!! Mindestens 1 mal pro Woche ist "Toilettage" zu Deutsch: Pflege, angesagt.
Was ihr benötigt, ist:
- 1 grober Kamm, den wir auch in den Videos verwenden
- 1 feiner Kamm, zum Nacharbeiten, Unterwolle auskämmen usw.
- 1 Bürste, um zum Schluß die "Elektrizität" rauszunehmen.

Mit dem Kämmen alleine ist es allerdings nicht getan. Weiter gehören dazu:

Die Ohrenpflege:
- Fingernägel um die Haare zu zupfen, oder eine "Zupfschere", gibt es zu kaufen.
- Ohrenreiniger vom Tierarzt
- Wattepads


Die Krallen/Afterkrallen-Pflege:
- 1 Krallenschere, gibt's zu kaufen.
Aber erst schauen, ob die After-Krallen überhaupt wachsen.
Die Fußkrallen müssen nicht geschnitten werden, beim Laufen werden sie auf die richtige Länge "abgeschmiergelt". Was anderes ist, wenn er sich an den Krallen verletzt hat, oder sie abgebrochen sind. Dann ist es jedoch sinnvol den Tierarzt aufzusuchen.

Der Pony:
Der Satz, der jedem PON-Besitzer bekannt ist: "Der sieht ja nix!" ist reiner Blödsinn. Er sieht recht gut und das wichtigste Organ beim Hund ist nun mal die Nase. Die Stirnhaare haben schon ihren Sinn und Zweck beim Hütehund, weil er auch mal durchs Unterholz muß, wenn ihm sein Pflegling (Hüteobjekt) entwischt ist, und das kann schnell böse Augenverletzungen geben. Obwohl die wenigsten PONs der Hütearbeit nachgehen, dran lassen! Den Stirnbehang niemals wegschneiden, nicht nur dass es blööd aussieht, so ein kahlgeschorener PON, sondern es ist auch nicht gut. Sonnenlicht etc. Und der Satz: "Endlich sehe ich seine Augen, oder endlich kann er gucken!"
Wenn ich meinem PON in die Augen schauen will, kann ich das auch so. Der Stirnbehang sollte lediglich, FALLS er zu dicht ist - etwas mit einer Effilierschere ausgedünnt werden. Das kann man selbst machen. Demnächst auch hiervon ein kleines Video.
Was nicht gut ist und oftmals mit dem Stirnbehang verwechselt wird, sind die Haare, die von der Nasenwurzel aus quer ganz eng am Auge wachsen können, wenn der Stopp nicht gut ausgebildet ist, oder ein Wirbel, oder was auch immer der Grund sein mag, vorhanden ist. Sie sollten ebenfalls mit der Effilierschere ausgedünnt werden, denn wenn die Augen total zugewachsen sind, kann es zu Reizungen kommen. Das ist nichts anderes, als wenn das Fell verfilzt ist und keine Luft mehr an die Haut kommen kann. Auch dann bilden sich Ekzeme.




Für das gesamte Kämmen gilt folgendes:

Sucht Euch eine Tageszeit aus in der Ruhe herrscht und am besten nach dem Spazieren gehen, oderSpielen, wenn der Hund etwas ausgepowert ist. Das ist für lle Beteiligten von Nutzen.

Früh, also schon beim Welpen spielerisch anfangen, damit es, wenn das Fell "eplodiert", keine Probleme gibt. Bis dahin muß der Hund sich das wenigstens für kürzere Sequenzen gefallen lassen und ruhig bleiben.

Immer die Ruhe bewahren, nicht hektisch werden, schreien usw. dann blockt er ganz ab. Dazu eine gutePortion Feingefühl für die Haare, man muss eigentlich schon vorher "ahnen" wo es ziepen könnte, bevor es das tut, damit man auf die Reaktion des Hundes vorbereitet ist und ihm gut zureden kann.Weiterhin aber auch Durchsetzungsvermögen, denn der Hund muss da bleiben, wo er ist und nicht ich mit ihm durch durch das ganze Zimmer wandern. Also auch mal ein NEIN.

Zum Kämmen selbst::

Am ganzen Körper gilt, so arbeiten, dass man zum Schluß den Kamm ohne Stolpern durchziehen kann und wenn man die Haare teilt, die Haut sieht. Ihr bekommt mit der Zeit ein Gefühl, ob ihr auf der Haut seidmit den Zinken, oder noch irgendwo in der Oberwolle rumkämmt. Dann geht's nämlich nicht glatt durch.
Kämmen ist Arbeit. Es sieht hier so leicht aus, aber man braucht schon Kraft dazu.

Julie liebt es während der Pflege etwas zu knacken. Pro "Ganzkörper-Pflege" brauche ich 2 Rinderhautröllchen und ein drittes danach zur Belohnung.


Wir beginnen mit dem Kämmen:

Hier wird der Rücken gekämmt.
Erst Partie für Partie mit dem groben Kamm und wenn man am Halsangekommen ist noch ein paar Mal den Kamm ganz durchziehen.Das entfernt zusätzlich Unterwolle. Dazu lasse ich immer etwas Wolle im Kamm.

Der Kopf.
Hier besonders auf die Stellen hinter dem Ohr, an den Backen und das Bärtchen achten. Da verfilzen sie besonders schnell und es ist auch unangenehm zu entfernen. Julie war heute nicht so geduldig wie sonst, deshalb halte ich sie unter dem Unterkiefer an den Haaren fest. Wenn es zu dolle wird, oder der junge Hund zu unruhig, gut zusprechen, nicht schreien, oder hektisch werden. Dann lieber später weitermachen. DENN!!Kämmen lassen musser sich ein Leben lang. Julie liebt es dabei was zu knacken.


Hier zeige ich, wie ihr den Hund "wendet" und die Unterseite behandelt.
Die Unterseite ist sehr wichtig. Kämmt man im Stehen, weiß man nie, was sich am "Unterboden" abspielt. Daher lege ich meine Hunde auf den Rücken. Auch hier gilt. Besänftigen. Keine Hektik. Am besten übt mn das vorher spielerisch, denn gerade am Bauch, Schenkelinnenseiten usw. sind besonders empfindlich und man muß mit Feingefühl vorgehen. Wie zu sehen ist, nehme ich die Haare, oder z.T.  auch die Haut mit den Filzhaaren zwischen die Finger, damit es nicht so ziept. Man kann dann hier auch gleich schauen, ob alles in Ordnung ist, Scheide, Penis und deren Umfeld. So arbeite ich mich bis zum Hals vor und zum Schluß kommt der "Unterbart" mit der Halspartie dran. Auch hier vorsichtig arbeiten, da durch das Halsband auch hier gerne Filz sitzt.


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